Für Oryza durfte ich deren drei Urkorn Produkte Quinoa, Couscous und Dinkel testen. Diese drei Produkte stellen eine willkommene Abwechslung zu  Reis, Nudeln und Kartoffeln dar und eignen sich prima für eine Vielzahl von Rezepten. 


Über Oryza

Der Name Oryza leitet sich ab von der botanischen Bezeichnung für den Reis Oryza Sativa. Gegründet wurde das Unternehmen ursprünglich im Jahr 1909 als A. Lütke & Co. KG Reismühle und entwickelte sich dann im Jahr 1976 zur Euryza GmbH mit Sitz in Hamburg. Spezialisiert ist Oryza auf verschiedene Reisprodukte, von denen es zurzeit 17 Sorten im Sortiment gibt.

Weitere Informationen über Oryza findet ihr hier.


Quinoa

Quinoa ist der vielleicht älteste Trend der Welt. Denn das angesagte Körnchen wird bereits seit über 5000 Jahren kultiviert. Heute ist das „Korn der Inka“ mit seinem nussig-feinen Aroma in vielen Töpfen zu finden, denn es lässt sich einfach zubereiten und noch besser kombinieren. Die Samen der Quinoa-Pflanze sind botanisch gesehen übrigens kein Getreide, sie haben also weder Gluten, nur sehr wenige Kohlenhydrate und eignen sich gut für vegane und vegetarische Gerichte. 

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Die Zubereitung für zwei Personen (150 g) erfolgt ganz einfach; 150 g Quinoa kommen gemeinsam mit 400 ml leicht gesalzenem Wasser in einen Topf und alles wird zum Kochen gebracht. Die Körner werden dann ca. 13-15 Minuten bei kleiner Hitze und ohne Deckel bei gelegentlichem umrühren gekocht. Nach diesen 13-15 Minuten werden die Körner kurz mit einer Gabel aufgelockert und das Ganze wird noch etwas ruhen gelassen, bis das Wasser vollständig von den Körnern aufgenommen wurde.

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Ich habe mir das Quinoa mit etwas Gemüse sowie Fisch und dazu einer Senf-Dill-Soße zubereitet. Geschmeckt hat es gut, ganz allein für sich ist es aber sehr trocken, ich empfehle daher, unbedingt eine Soße dazu zu essen.

Was ich aber zu bemängeln habe, ist die Angabe, dass man das Quinoa noch kurz ruhen lassen soll. Die Aussage „kurz“ ist ungenau und macht die Planung des restlichen Essens schwierig. Ich habe das Quinoa ca. 10 weitere Minuten ruhen lassen, das Wasser aber war auch dann noch nicht vollständig von den Körner aufgenommen, es war noch immer eine ganze Menge Wasser im Topf. Entweder war ich bei der Zubereitung an irgendeiner Stelle also schlicht zu doof oder das Wort „kurz“ sollte doch lieber in Form von der Angabe einer ungefähren Minutenanzahl geändert werden.


Couscous

Couscous ist der Kosmopolit unter den Urkörnern. Ursprünglich das Nationalgericht in vielen nordafrikanischen Ländern, hat der Couscous sich aufgemacht, die Welt im Sturm zu erobern. Die kleinen Körnchen aus Weizengrieß sind unglaublich vielseitig verwendbar und in Minutenschnelle fertig. Unser Couscous ist bereits schonend vorgedämpft und eignet sich sowohl für herzhafte Gerichte als auch für Süßspeisen, Salate und als Beilage.

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Auch hier ist die Zubereitung ganz einfach – für zwei Portionen nimmt man eine Tasse leicht gesalzenes Wasser, erhitzt es und fügt dem eine Tasse Couscous bei. Das Ganze wird dann im Topf bei geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten ziehen gelassen und anschließend ebenfalls noch etwas aufgelockert.

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Den Couscous habe ich mit etwas Zucchini, Paprika und ein paar Champignons vermischt und mir dazu wieder etwas Fisch gebraten und außerdem eine Senf-Dill-Soße gekocht.

In der Kombination mit dem Gemüse hat auch der Couscous gut geschmeckt, für sich genommen ist aber auch dieser wieder sehr trocken, so dass ich auch hier empfehle, keine Soße zu vergessen. 

Die Zubereitung lief ohne Probleme ab. Nach den angegebenen 5 Minuten war das Wasser vollständig aufgenommen.


Dinkel

Der Urahn unseres Weizens gehört bereits seit der Steinzeit zum Speiseplan des Menschen. Und das nicht ohne Grund, denn Dinkel gehört zu den gesündesten aller Getreidearten. Das nussig schmeckende Korn hat eine feste Textur und gibt Gerichten eine knackige, herzhafte Note. Er lässt sich wie Reis verwenden, zum Beispiel in einem Dinkel-Risotto.

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Die Zubereitung des Dinkels ähnelt den beiden vorherigen. Für zwei Portionen werden zwei Tassen leicht gesalzenes Wasser erhitzt, eine Tasse Dinkel kommt hinzu und wird ca. 15-18 Minuten bei geschlossenem Deckel und unter gelegentlichem umrühren gekocht. Anschließend wird es wieder aufgelockert und kurz ruhen gelassen.

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Das Dinkel habe ich mit Schweine-Medaillons in einer Pfeffer-Rahm-Soße genossen. Das Dinkel war jedoch besonders trocken. Geschmeckt hat es mir nicht ganz so gut wie die beiden anderen Produkte, kommt dem Reis aber sehr nahe. Reis mag ich eigentlich sehr gerne, aber das Dinkel hat einen doch sehr intensiven Eigengeschmack, der mich nicht überzeugen konnte.


Fazit

Auch wenn das Dinkel meinen Geschmack einfach nicht getroffen hat, Quinoa und Couscous kann ich sehr empfehlen. Sie lassen sich super kombinieren mit Gemüse und als Zusatz zum Salat eignen sie sich bestimmt sehr gut.

Kennt ihr gute Rezepte, die sich für eines der Produkte eignen? Dann postet sie doch mal in die Kommentare.


3 Sterne - klein


Dieses Produkt wurde mir kostenlos für Testzwecke zur Verfügung gestellt. Dieser Umstand aber keinen Einfluss auf meine Meinung. Gefälligskeitbewertungen kommen für mich nicht in Frage.